Prinz Porno alias Friedrich Kautz.geb: 23.10.1979
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Die Geschichte von Prinz Pi beginnt am 23.10.1979. Seine Majestät erblickt das Licht der Welt im westlichen Teil von West-Berlin, in Zehlendorf, und wächst umgeben von G.I. Kids, Mastersfiguren, 3 Fragezeichen und Lego auf. Das Wunderkind wird von Jahr zu Jahr energiegeladener, kommt Mitte der neunziger in die Pubertät (seitdem nicht mehr raus) und in Kontakt mit HipHop, Snoop Dogg und Yankee Caps. Der Drang sich zu beweisen wächst. Und seit dem ersten Tag fließt es aus Prinz Pi herraus wie aus einem Feuerwehrschlauch: Die Wut auf die Welt brodelt im Bauch, das Feuer brennt mit den Jahren nicht schwächer und mittlerweile hat Pi wohl kaum jemanden mehr etwas zu beweisen:
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Auf dem Höhepunkt des Battleraps geht er mit seinen Mannen auf Tour und jeder darf ihn herausfordern. Doch Prinz Pi bleibt ungeschlagen. Ein Deutscher Muhammad Ali am Mic. Pi Trägt keine Hip-Hop Uniform. Er steigt in sieben Jahren Rapkarriere an die Spitze des Untergrunds und ist unangefochtener König des Geschichtenerzählens im Deutschrap - Als einziger deutscher Rapper schreibt er nämlich sinnvolle Texte.
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Von der legendären Beatfabrik Crew über das Indie Label Royal Bunker bis hin zum Erfolgslabel No Peanuts: Die Karriere des Prinzen verläuft steil nach oben. Die eingeschnappten Nicht-Berliner Medien neiden dem lokalpatriotischen Pi seine Erfolge, der 10.000 verkaufte Einheiten stilecht mit einer Doppelten mit Darm bei Curry 36 zelebriert. Pi verkauft independent mehr als mancher Major Act und weiß seine Fanbase kontinuierlich zu erweitern.

Prinz Pi sind die Medienheinis egal. Und natürlich der Rest der Rapszene. Und das wird auch weiter so bleiben. Zumindest darum braucht man sich keine Sorgen zu machen…

noch eine bio von prinz pi

The Artist formerly known as Prinz Porno 23.10.1979: Prinz Pi wird in der amerikanisch besetzten Zone Westberlins geboren, genauer gesagt im beschaulichen Zehlendorf. Im Kindergarten sind seine Freunde Kinder der hier stationierten G.I.s. Als Klassenbester in der Grundschule besucht er ab der 5. Klasse ein humanistisches Gymnasium, lernt Alt-Griechisch und Latein. Die Luft in den alten Hallen schmeckt ihm nicht, durch sein rebellisches Verhalten jedoch treibt er seine Lehrer zur Weißglut und steht öfters vor einem Rausschmiß von der Elite-Schule.
BiografieMit 16 ist der junge Pi nicht nur voll in der Pubertät, sondern taucht auch in die Welt des Hiphop ein. Zunächst beschäftigt er sich mit Graffiti, kommt mit dem Gesetz in Konflikt. Angesteckt vom ganzen Virus wird er von seinem Schulfreund Sash, der ihm auch das Synonym „Porno“ schenkt – in Berlin ein Slangwort für krass oder geil.
In seinem alten Panasonic ohne Auto Reverse zieht er sich jeden Tag und jede Nacht Snoop Dogg, Redmen, Eazy-E und alles was er sonst noch bei Freunden überspielen kann rein.
Zu etwa dieser Zeit landet in Deutschland die erste Welle von auf deutsch formuliertem Hiphop an: Es ist die Zeit, wo die Fanta4, Cappuccino oder Der Wolf die Radios verpesten.
Freunde geben ihm Musik von etwas unbekannteren deutschen MCs wie Torch, Klasse94 und so weiter: Das widert den jungen Pi so unheimlich an, dass er keinerlei deutsche Rapmusik hören kann.



Erst als er im legendären Hiphophaus mit dem später als Kool Savas bekannten Juks und seiner Musik in Berührung kommt ist er –wie so viele andere Berliner Musiker auch – davon überzeugt, dass es eigenständigen und guten deutschen Rap geben kann. Da es zu dieser Zeit unheimliche viele „Kings“ gibt, nennt sich Pi nun Prinz Porno – eine Verbindung mit seinem Synonym als Writer.

Nachts treibt sich der mit bürgerlichem Namen Friedrich Kautz heißende Prinz Pi in den Untergrundclubs herum und freestyled mit den größtenteils englisch rappenden Schwarzafrikanern. In dieser Szene ist er der schmächtige kleine auf deutsch rappende Weiße.
Jeden Tag schreibt er Texte, jeden Tag analysiert er andere Rapper, jeden Tag trainiert er. Allein. Musik und Beats sind in diesen Tagen noch schwerer zu bekommen – Napster startet erst zwei Jahre später. Auch das Aufnehmen ist noch nicht überall in halbwegs guter Qualität möglich, es wird viel improvisiert.

Über einen alten Schulfreund lernt er endlich Gleichgesinnte kennen: Aus dem Freundeskreis formiert sich die Gruppe Beatfabrik. Der harte Kern sind Kick, der die Beats, Aufnahmen und Engineering sowie einen Raum zum Chillen zur Verfügung stellt, Smexer und Kobra als andere Rapper und CV-Scratch, der DJ. Durch die goldene Brille der Nostalgie eine romantische Zeit, wo viel geraucht wird, aus einer Strumpfhose ein Popschutz improvisiert wird und alle Cover in Heimarbeit mit der Hand erstellt werden. Andere Mitglieder kommen und gehen, während sich der alte Schulkumpel Sash um die Geschäfte kümmert.

Und so entstehen hunderte von Liedern. Der Erfolg fängt an mit einem Soloalbum, das Pi nur seinen Freunden schenkt. Der Track „Keine Liebe“ gelangt irgendwie zu Napster und auf einmal gibt es Fans im ganzen Land. Dann kommt das erste Beatfabrik Tape und dann ein Album und und und.

Zwei Jahre später veröffentlicht die Beatfabrik gemeinsam mit dem späteren Aggro-Gründer Halil die CD „Wortshots“, wechselt dann aber zu Royal Bunker in ein anderes Lager.
Nachdem Prinz Pi und die Fabrik dem Bunker fünf Alben, eine Zeitung (PZ), zahlreiche Features und eine heiß diskutierte „Wir battlen jeden Tour“ beschert hatten, war Pi dann
Ende 2003 von der Engstirnigkeit der Szene so abgeturnt, von Studium und Privatem so gefordert, dass er dem Mikrofon und dem Royal Bunker den Rücken zukehrt - für ein Jahr.

Dann bricht es heraus wie aus einem Vulkan: 2005 kommen 4 Alben heraus, die in einer mit aufgesetztem Gangstergehabe übersättigten Szene einschlagen wie eine Bombe.
Zuerst released Prinz Pi die limitierte Street CD „Guess whos back on the Streets“;
Nur zwei Monate später veröffentlicht er dann das Album „Teenage Mutant Horror Show“ auf dem befreundeten Label „Buckwheats Music“ und verhilft dem Label somit zu mehr Aufmerksamkeit.
Seine beiden folgenden Releases- das Album „Zeit ist Geld“ sowie die Best of CD „Geschriebene Geschichte 1998-2005“- erscheinen im selben Jahr auf dem eigens für Pi gegründeten Label „No Peanuts“.

Nicht nur die alten Fans sind immer noch da, es kommen auch immer mehr Neue dazu.
Prinz Pi ist der lebende Beweis dafür, dass man gute Musik in beachtlichem Maße auch ohne krummgewachsene Majorlabel Strukturen herausbringen kann. In der stocksteifen Hiphopszene ein Enfant terriblé, gewinnt Pi eine Fancrowd auch jenseits von den Bravo lesenden Kindern.
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